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Landesmuseum Natur und Mensch
Damm 38 – 44
26135 Oldenburg
Tel.: 0441 / 9244 – 300
Fax.: 0441 / 9244 – 399

Vorträge


Donnerstag, den 17. Januar 2008 um 20.00 Uhr

Prof. Dr. Stefan Weinfurter, Universität Heidelberg

„Kaiser Friedrich II. (1194-1250) und seine Zeit“

im Schlosssaal des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte veranstaltet durch den Oldenburger Landesverein

Ein Lichtbildvortrag über den letzten Stauferkaiser von einem Kenner: Stefan Weinfurter lehrt als Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.


Mittwoch, den 31. Januar 2008 um 20.00 Uhr

Historischer Abend im Staatsarchiv:

Prof. Dr. Thomas Vogtherr, Osnabrück

„Vom Konflikt zweier Mächtiger, einer Liebesheirat unter ihren Nachkommen und dem gefangenen König im Turm“ – Staufer und Stauferzeit in Niedersachsen

im Staatsarchiv Oldenburg

Die Staufer und Niedersachsen: Das Thema hat weit mehr zu bieten als die bekannte Auseinandersetzung zwischen Kaiser Friedrich I. Barbarossa und Herzog Heinrich dem Löwen. Dennoch wird der Vortrag natürlich von diesem Konflikt ausgehen, wird nach den Interessen der Staufer in dem Raum fragen, den man heute als Niedersachsen bezeichnet, und wird sich dabei besonders der Zeit nach der Absetzung Heinrichs des Löwen 1180 zuwenden. Den Endpunkt des Vortrags wird die Schaffung des Herzogtums Braunschweig-Lüneburg durch den Stauferkaiser Friedrich II. im Jahr 1235 setzen.


Donnerstag, den 14. Februar 2008 um 19.30 Uhr

Dr. Ottheinrich Hestermann, Oldenburg

„Auf den Spuren Friedrichs II. in Unteritalien“

im Landesmuseum Natur und Mensch veranstaltet durch die Deutsch-Italienische Gesellschaft

Der Vortrag möchte über Ansichten von Städten, Landschaften, profanen und sakralen Bauwerken Einblick in Friedrichs vielfältiges Wirken gewähren und somit einen Beitrag zum Verständnis seiner Persönlichkeit leisten.

Zeugnisse aus der normannischen Ära dokumentieren, wie stark Friedrichs Herrschaft, auch nach eigenem Verständnis, auf das Fundament des unteritalienischen Normannenreiches gegründet ist. Die zahlreichen von Friedrich errichteten oder ausgebauten Festungen zeigen, wie stark die Gegenkräfte und Widerstände waren, die der Kaiser zur Verwirklichung seiner Vision von der Erneuerung des von Augustus begründeten Imperiums zu überwinden hatte.

Auch seine Sakralbauten Apuliens sollen betrachtet werden, belegen sie doch den immer neuen Konflikt zwischen Kaiser und Papst.

Ansichten des einzigartigen Castel del Monte in der apulischen Murge wie auch die verschiedenen überlieferten Bildnisse des Kaisers mögen zu Einsichten in den Charakter und die Mission Friedrichs führen.


Donnerstag, den 17. April 2008 um 20.00 Uhr

Lichtbildvortrag im Schlosssaal, Landesmuseum Kunst und Kulturgeschichte:

Frau Dr. Dr. Sigrid Schwenk, TU München

"Friedrich II. Falknereipassion
Anstoß zu frühen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen und - bis heute - Quelle kultureller Leistungen"


Und außerdem:

Literarische Soirée am Donnerstag, den 22. Mai 2008 um 20.00 Uhr:

Dr. Lothar Jegensdorf und Sylvia Alphéus

Andalusische Liebesgedichte aus dem arabischen Spanien: „Liebe verwandelt die Wüste in einen duftenden Blumengarten“

im Schlosssaal des Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte veranstaltet durch den Oldenburger Landesverein

Vortrag – Rezitation – musikalische Umrahmung